Einer der größten Flughäfen Europas
Der Flughafen Frankfurt (IATA: FRA) zählt regelmäßig zu den drei meistfrequentierten Airports Europas. Über 200 Fluggesellschaften verbinden Frankfurt mit Zielen auf der ganzen Welt. Wer einmal hinter die Kulissen schaut, versteht schnell, warum dieser Standort als Drehscheibe des interkontinentalen Luftverkehrs gilt — der Betrieb läuft rund um die Uhr. Betrieben wird der Flughafen von der Fraport AG, die ihren Sitz direkt am Flughafengelände hat. Mit zwei Terminals, mehreren Parkhäusern, einem eigenen Bahnhof und Tausenden von Beschäftigten ist der Flughafen Frankfurt eine eigenständige kleine Stadt, die nie schläft. Im Normalbetrieb werden hier täglich mehrere Hundert Starts und Landungen abgefertigt. Das Gelände des Flughafens umfasst rund 23 Quadratkilometer und beherbergt neben den Passagierterminals ein umfangreiches Frachtzentrum, das zu den größten in Europa zählt. Viele globale Logistikunternehmen und Expressdienstleister wie DHL, Lufthansa Cargo und FedEx haben hier wichtige Drehscheiben für den europäischen Paketverkehr.
Die Besucherterrasse an Terminal 2
Die Besucherterrasse am Terminal 2 liegt auf Ebene 4 in der Food Plaza. Die rund 1.800 Quadratmeter große Außenfläche ist von Ende März bis Ende Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet und kann ohne Sicherheitskontrolle betreten werden. Ein Maschendrahtschutz mit Aussparungen ist speziell für Fotoaufnahmen eingerichtet. Von hier aus hast du freien Blick auf das Vorfeld, startende und landende Maschinen sowie die weitläufige Terminal-Infrastruktur. Die Terrasse ist nicht nur für Flugzeugfans interessant — auch für Familien mit Kindern, die Flieger aus der Nähe sehen möchten, ist sie ein lohnenswertes Ausflugsziel, das ohne großen Aufwand und ohne Eintrittskosten zugänglich ist. Besonders beeindruckend ist es, wenn im Minutentakt Flugzeuge verschiedenster Größen und Liveries das Vorfeld passieren – von kompakten Regionalmaschinen bis hin zu großen Langstreckenflugzeugen wie dem Airbus A380 oder der Boeing 747, die Frankfurt nach wie vor regelmäßig anfliegen.
Was du dort siehst und erlebst
Auf der Terrasse kannst du direkt beobachten, wie Frachter, Kurz- und Langstreckenmaschinen aus aller Welt abgefertigt werden. Pergolen bieten Schatten und Wetterschutz, Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Besonders beeindruckend ist der Blick in den frühen Morgenstunden, wenn die erste Welle interkontinentaler Ankünfte rollt. Für Planespotter ist die Terrasse einer der zugänglichsten Spots in Deutschland. Im Laufe eines einzigen Nachmittags lassen sich Maschinen von Fluggesellschaften aus Asien, Amerika, dem Nahen Osten und ganz Europa beobachten — eine Vielfalt, die den globalen Charakter des Standorts eindrücklich demonstriert. Wer die Flugzeugtypen bestimmen möchte, findet in einschlägigen Apps wie Flightradar24 in Echtzeit alle nötigen Informationen zu jeder Maschine im Landeanflug. Die App zeigt Flugnummer, Abflughafen, Flugzeugtyp und voraussichtliche Landezeit an – ein interaktives Erlebnis, das selbst für Kinder spannend ist und den Besuch auf der Terrasse zusätzlich bereichert.
Mehr als Fliegen: Der Flughafen als Ausflugsziel
- Besucherterrasse Terminal 2: kostenloser Eintritt, keine Sicherheitskontrolle nötig, rund 1.800 Quadratmeter Außenfläche
- Öffnungszeiten: Ende März bis Ende Oktober, täglich 10–18 Uhr, in den Wintermonaten geschlossen
- Anreise: S8/S9 vom Frankfurter Hauptbahnhof in etwa 12 Minuten, Takt alle 15 Minuten tagsüber
- Restaurants und Cafés in beiden Terminals ohne Boarding-Pass zugänglich, breites Angebot in der Food Plaza Terminal 2
- Fraport Visitor Service für Gruppenführungen buchbar, Kontakt über besucherservice@fraport.de
- Parkhaus P36 für Besucher ohne Flug direkt am Terminal 2, kostenpflichtig aber zentral gelegen
Tipps für deinen Besuch
Komm unter der Woche — am Wochenende ist die Terrasse beliebter und voller. Bring Fernglas oder Teleobjektiv mit, wenn du Flugzeugtypen identifizieren möchtest. Das Wetter spielt eine große Rolle: An klaren Tagen reicht der Blick weit über das Vorfeld hinaus. Der Fraport-Besucherservice (besucherservice@fraport.de) bietet auch geführte Rundgänge an, bei denen du mehr über Technik und Logistik erfährst. Für Familien empfiehlt es sich, die Mittagszeit zu nutzen, wenn das Betriebsaufkommen besonders hoch ist und viele verschiedene Maschinen gleichzeitig zu sehen sind. Denk an ausreichend Sonnenschutz und Getränke für warme Sommertage, da die Terrasse durch ihre Größe und Ausrichtung bei direkter Sonneneinstrahlung recht warm werden kann. Auch ein kleiner Snack aus der Food Plaza darunter lohnt sich – das Angebot reicht von einfachen Imbissständen bis zu vollständigen Restaurantkonzepten mit Blick auf das Rollfeld.
Gut zu wissen für die Anreise
Der Flughafen ist mit dem öffentlichen Nahverkehr hervorragend erreichbar. Die S-Bahn-Linien S8 und S9 halten direkt am Fernbahnhof unter Terminal 1 und fahren tagsüber alle 15 Minuten. Für Besucher ohne Gepäck empfiehlt sich der ÖPNV — das Parken am Flughafen ist für kurze Aufenthalte vergleichsweise teuer. Vom Fernbahnhof unter Terminal 1 sind es wenige Gehminuten durch den überdachten Verbindungsgang bis zur Food Plaza und zur Besucherterrasse in Terminal 2, sodass auch bei schlechtem Wetter der Weg trocken zurückgelegt werden kann. Wer mit dem Fernzug anreist, hat den Vorteil, dass der Fernbahnhof Frankfurt Flughafen direkt von ICE-Zügen aus vielen deutschen Großstädten angefahren wird – ein Tagesausflug zum Flughafen lässt sich so bequem mit einem Ausflug in die Frankfurter Innenstadt kombinieren.